Die Bretter, die die Welt bedeuten

berliner ensemble

Ist das Gold auf den Spiegeln echt? Wie sieht es eigentlich unter einer Theaterbühne aus? Und wie viele Kostüme gibt es im Fundus? All diesen und noch vielen Fragen mehr konnte die Klasse 8c am vergangenen Mittwoch auf den Grund gehen. Im Rahmen unserer TuSch-Kooperation („Theater und Schule“) mit dem Berliner Ensemble bekamen wir nämlich einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen eines der bekanntesten Theater Berlins. Mal ganz allein im Zuschauerraum sitzen und die Bühnenarbeiter beim Ab- und Aufbau der riesigen Bühnenbilder beobachten, selbst auf der großen Bühne stehen und in die Ränge schauen, einen Blick unter die Bühne riskieren, oder über den Lichtsteg in luftiger Höhe über der Bühne wandeln – faszinierend, was sich in einem so großen Haus alles abspielen muss, damit jeden Abend ein Theaterstück auf die Bühne gebracht werden kann.

Am beeindruckendsten war neben all der Technik und der schieren Größe für uns der Kostümfundus. Auch wenn im Haus selbst nur ein kleiner Teil der Kleider, Anzüge, Masken, Perücken, Schuhe, Hüte und Ameisenkostüme (ja, ganz recht – Ameisen) lagert, gelang es nur mühsam, dem Drang des Anprobieren-Wollens zu widerstehen. Nach all den Eindrücken können wir es nun kaum erwarten, eine der vielen Stücke auf der Bühne zu sehen.
Ach ja, um die Fragen vom Anfang zu beantworten: ja, Blattgold; krass; aberhunderte – und erst die Schuhe! Zur Galerie geht's hier!